In Zeiten von Mp3-Player, Digitalkamera, Handy, Smartphone, Netbook und Laptop kennt jeder das Problem. Am Anfang läuft alles wunderbar und man kann stundenlang „unplugged“ arbeiten doch
irgendwann wird der Akku schwach und man wägt ab, wann es sinnvoll wäre ihn zu ersetzen.
Ein Akku (Kurzform für Akkumulator) wird mit der Zeit schwächer weil er eine bestimme Anzahl von Ladezyklen hat. Durch besonders gute „Behandlung“ des Akkus kann man die maximale Lebensdauer erreichen. Die Akkus sind empfindlich gegenüber Hitze und Kälte. Außerdem wirkt sich das Tiefentladen und Überladen kontraproduktiv auf die Lebensdauer aus.
Die Lebensdauer richtet sich vor allem nach dem verwendeten Material. Für jedes Material gibt es eine spezifische Lebensdauer. Diese wird nicht in Jahren angegeben, da dieser Wert relativ bedeutungslos wäre. Manche Menschen, benutzen den Akku in einem Monat häufiger als andere in einem Jahr. Deswegen wird der Wert in Lade- und Entladezyklen angegeben. Dieser Wert wird jedoch in der Praxis, auf Grund verschiedenster Faktoren, nur selten erreicht.
Die verschiedenen Materialien werden immer weiter entwickelt und die Lebensdauer hat sich in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Beispiel: Sie haben eine moderne Digitalkamera mit großer SD-Karte und Lithium-Ionen-Akku. Bei diesem Material geht man von 500-800 Ladezyklen aus. Je nach dem wie oft der Akku geladen wird bzw. geladen werden muss kann solch ein Akku von mehreren Monaten bis zu mehreren Jahren halten.
Danach ist der Akku jedoch nicht defekt sondern liegt lediglich unter dem Wert für die Mindest-Restkapazität. Wenn der Akku noch Ihren Anforderungen genügt, können Sie ihn weiter nutzen bis die Leistung für die Funktion des Gerätes nicht mehr ausreicht und ihn danach sicher entsorgen. Erfahrungsgemäß liegt der Wechselturnus bei Li-Ion Digitalkamera Akkus etwa bei 48 bis 60 Monaten.