Mobiles Internet – ist die Flatrate ein Muss?
Heutzutage verfügen die neusten Smartphones wie zum Beispiel das iPhone 3GS oder das HTC HD2 über zahlreiche Web-Funktionen. Automatisch wird zum Beispiel in Facebook oder Twitter nachgeschaut was es bei den Freunden und Bekannten gerade so Neues gibt, die aktuellen Wetterinformationen werden herunter geladen oder es wird ständig überprüft ob neue eMails da sind. Man sollte also meinen dass eine Flatrate für mobiles Internet quasi ein Muss ist.
In der Tat greifen viele zu einer Flat für das mobile Internet. Diese kosten je nach Provider etwa 20 Euro im Monat und ermöglichen es in der Regel so viel zu Surfen wie man will. Hierbei gibt es jedoch auch zwei Fallstricke. Der eine ist die Tatsache dass viele Flatrate-Anbieter ab einen gewissen Datenvoloumen die Geschwindigkeit drosseln. Hat man also zum Beispiel an einem Tag einen Gigabyte erreicht, so wird der Datendurchsatz für das eigene Smartphone herab gesetzt. Die andere, weitaus dramatischere Falle ist die Tatsache dass so mancher Provider besonderen Traffic gerne auch gesondert in Rechnung stellt. So heißest es dann am Monatsende zum Beispiel dass das Abrufen von Tweets oder das Empfangen von Mails Traffic, ist der nicht Bestandteil der Flatrate war…
Deshalb sollte man hier schon genau aufpassen was für eine Flatrate man sich da eigentlich an Land zieht. Auch muss es nicht unbedingt die Monatsflatrate sein. Viele Verbraucher nutzen das mobile Internet nämlich nur eher sporadisch, da sie beispielsweise zu Hause oder im Büro ohnehin über eine Internetflat verfügen. In so einem Fall, macht es vielleicht mehr Sinn, die automatischen Internetfunktionalitäten eines Smartphones ab zu stellen und auf eine Tagesflatrate umzusteigen.
Bei einer Internet-Tagesflatrate zahlt man einen fixen Betrag pro Tag an dem man das mobile Internet in Anspruch nimmt. Wählt man sich also ein, werden zum Beispiel 2,50 Euro fällig und dafür wird der Tag zu Flat.
Welche Variante hier am meisten Sinn macht, muss der Verbraucher letztendlich selbst wissen, denn schließlich steht und fällt alles mit den eigenen Nutzungsgewohnheiten des mobilen Internets.