Handy und GPS in der Bauwirtschaft
Dank moderner GPS-Geräte ist das Auffinden von Personen schon lange kein Problem mehr. Noch relativ unbekannt ist aber, dass auch immer mehr Handys über ein GPS-Modul verfügen und so ideal zur Personenortung geeignet sind.
Viele Unternehmen möchten wissen, ob das Dienstfahrzeug auch sinngemäß eingesetzt oder ob es für private Zwecke missbraucht wird. Dieses Interesse rührt daher, dass die Mitarbeiter entweder nicht auf Anrufe reagieren oder einfach nicht erreichbar sind.
Die GPS-Technik ist natürlich nicht auf irgendein bestimmtes Fahrzeug angewiesen, sondern funktioniert überall dort, wo ein wenig Platz ist. So ist es nicht nur möglich, zu überprüfen ob die Mitarbeiter auch ihren Pflichten nachkommen, sondern auch die Dienstzeiten mit dem Kunden exakt abzurechnen.
Durch die GPS-Technologie erhält man einen aktuellen Überblick über seine Mitarbeiter, seinen Fuhrpark und die Dienstzeiten seiner Mitarbeiter. Hierdurch entsteht ein enormes Einsparpotenzial bei den Kosten durch eine effizientere Koordinierung und Disposition. Die Leerlaufzeiten von Fahrzeugen werden kürzer, die Standorte von Kollegen ersichtlicher. Das unnötig lange Navigieren in unbekannten Gebieten entfällt schnell.
Die Koordinierung wird aufgrund dessen stark vereinfacht und es scheint als wäre ein Beifahrer anwesend. Diese Vorteile kann man auch ohne aufwendige Unternehmensberatung nutzten.
Neben den festen GPS-Geräten, die in einem Fahrzeug eingebaut sind und so auch als Diebstahlschutz dienen, gibt es auch mobile GPS-Geräte. Diese sind Ideal für Baufahrzeuge, Container, Hochsee-Container oder für die Mitarbeiter-Überwachung.
Eine Mitarbeiter-Überwachung empfiehlt sich zum Beispiel im Personenschutz oder im Geldtransport-Gewerbe.
Die zu schützende Person, bzw. die Mitarbeiter des Geldtransport-Unternehmens können so innerhalb weniger Sekunden geortet werden. Auf diese Weise trägt man zu einem Rund-Um-Die-Uhr-Schutz bei und sichert Leben.
Mobilfunkgeräte wie Handys, Smartphones und PDA’s bieten GPS-Sender an, wodurch eine Ortung auch vom heimischen PC möglich ist. Die Technik ist dabei präzise und einfach – das Handy sendet in regelmäßigen Abständen eine Nachricht mit den Koordinaten an eine bestimmte Nummer oder E-Mail. Eine Datenflatrate ist hier jedoch zu empfehlen, damit die Kosten niedrig bleiben, und natürlich leistungsstarke Akkus.
In vielen Fällen erledigt sich mit einem GPS-Modul in einem Fahrzeug auch das Fahrtenbuch, da sämtliche wichtige Daten so automatisch protokolliert werden. Sowohl die Stand- und Fahrtzeiten, als auch die Aufenthaltszeiten- und Pausenzeiten sind sofort ersichtlich. Die genaue Fahrtstrecke kann mit einem Computerprogramm als „Spur“ auf einer Landkarte angezeigt werden.
Dadurch erfährt man schnell, wie weit der LKW-Fahrer noch ungefähr vom Ziel entfernt ist und kann den LKW-Fahrer auch direkt um bekannte Staus herum navigieren. Auch auf einer Baustelle können auf diese Weise die genauen Einsatzzeiten ermittelt werden und ermöglichen so eine präzise Abrechnung mit dem Kunden. Des Weiteren entsteht durch das GPS-Modul ein Betriebsstundenzähler, wodurch der Mitarbeiter jederzeit weiß, wann seine Baumaschine wieder gewartet werden muss.
Speziell für die Bau-Industrie. Weitere Infos z.B. Hier
Bei einem GPS-Modul, dass eine SIM-Karte nutzt, wird ein GSM-Netz benötigt. Sofern einmal kein Netz verfügbar ist, senden die meisten Geräte sämtliche Daten, sobald wieder ein Netz vorhanden ist.